Baustelle Bildung

Freie Schulen kennen kaum Schülerschwund

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 06. Juni 2012

Südwest

Sinkende Anmeldezahlen? Schrumpfende Klassen? All das kennen freie oder private Schulen bisher nicht. Der demographische Wandel geht an den Trägern freier Schulen vorbei. Noch.

FREIBURG.

Im Gegenteil: Die Nachfrage ist nach wie vor größer als das Angebot an Schülerplätzen. Zum Beispiel die freie evangelische Schule (FES) in Lörrach: Dort scheint es keine Grenzen des Wachstums zu geben. 1985 gegründet, zählte sie vier Jahre später nur 25 Schüler – doch seither geht es stetig aufwärts. Allein am Standort Lörrach werden heute 1400 Schüler unterrichtet, zudem gibt es Filialen in Waldshut, Schopfheim und Kandern.

In Lörrach, wo Grundschule, Werkrealschule (die allerdings nur noch einzügig) und Realschule sowie ein Gymnasium angeboten werden, soll eine Kindertagesstätte hinzukommen – dann, sagt Schulleiter Wolfgang Zschämisch, ist hier mit dem Wachstum Schluss: Der Trägerverein aus gewesenen oder jetzigen Schülereltern will den Campus an der Austraße, auf dem Zug um Zug neue Bauten entstanden sind, nicht zu groß werden lassen. Aber das Gesamtunternehmen FES könnte durchaus weiter wachsen, etwa mit einer neuen Filiale in Weil am Rhein, das jetzt schon Einzugsgebiet ...

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