Geplant wird nach festen Regeln

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Di, 08. Februar 2011

Südwest

Die Planung einer Bahnstrecke ist ein kompliziertes Unterfangen – viele reden mit, aber am Ende will keiner verantwortlich sein.

Beim Bau von großen Infrastrukturvorhaben gelten präzise Regeln. Das hat seine Vorzüge, weil es den Bürger vor Willkür schützt. Es lädt aber auch ein, Verantwortung für unliebsame Entscheidungen zwischen Auftraggeber, Genehmigungsbehörden und Bauausführer hin und her zu schieben.

Wer ist für das
Schienennetz zuständig?
Neu- und Ausbauten von übergeordneten Verkehrswegen sind Aufgabe des Bundes. Bei Gleisanlagen wird unterschieden zwischen dem Neu- und Ausbau sowie den Investitionen in den Erhalt der vorhandenen Infrastruktur wie Schienennetz, Energieversorgung und Bahnhöfe. Für den Ausbau der Schienenwege stellt der Bund derzeit direkt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Nahverkehrsstrecken werden nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierung-Gesetz bezuschusst.

Was kann gebaut werden?
Bedingung für den Bau ist, dass ein Vorhaben sich volkswirtschaftlich rechnet, das heißt, der Nutzen größer ist als die Kosten. Um dies festzustellen, werden in einem standardisierten Verfahren, das für alle Projekte angewandt wird, sämtliche Nutzen addiert (kürzere ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ