Illegaler Tierhandel

Jung, krank und billig – das schmutzige Geschäft mit Tierwelpen

dpa

Von dpa

Mo, 23. April 2018 um 07:48 Uhr

Südwest

Die Welpen reisen Hunderte von Kilometern, eingepfercht zwischen Artgenossen. Wenn sie nicht schon während der Fahrt verenden, sterben sie oft später kläglich. Illegale Tiertransporte sind kein Einzelfall.

Es ist zwei Uhr nachts, als die Polizei an Marion Wünns Tür klingelt. Die Leiterin des Stuttgarter Tierheims traut ihren Augen kaum, als sie sieht, was die Beamten ihr mitbringen: Es sind mehr als 100 Hunde und Katzen, die eingepfercht in einem aus der Slowakei kommenden Transporter entdeckt und befreit wurden. Bulldoggen, Möpse, Labradore, britische Kurzhaarkatzen. Ihre unfreiwillige Reise nach Spanien ist von einer Routinekontrolle der Autobahnpolizei bei Leonberg abrupt beendet worden.

Die folgenden 24 Stunden hat Marion Wünn keine ruhige Minute, an Schlaf ist nicht zu denken. In größter Eile trommelt sie ihre Pfleger zusammen, holt ihren Sohn aus dem Schlaf, verlegt Tiere in ihre Ausläufe, reinigt Boxen und bereitet in ...

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