Schwarzwald

Neue Messanlage auf dem Schauinsland dokumentiert Radioaktivität

Karl-Heinz Fesenmeier

Von Karl-Heinz Fesenmeier

Fr, 26. Oktober 2018 um 10:08 Uhr

Südwest

Auf dem Schauinsland nimmt das Bundesamt für Strahlenschutz eine neue Messstation in Betrieb, die weltweit Kernwaffentests und Nuklearunfälle registriert.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat am Donnerstag auf dem Schauinsland offiziell eine neue Station zur Messung von Radioaktivität in der Luft eingeweiht. Die Messstation gilt als modernste Einrichtung dieser Art in Mitteleuropa. Sie ist vernetzt in einem weltweiten System, das Auskunft über Kernwaffentests gibt. Ebenso lassen sich kleinste radioaktive Unfälle in Kernkraftwerken nachweisen.

Die Messung von Radioaktivität oben auf dem Schauinsland hat eine lange Tradition. Forscher der Universität Freiburg begannen nach dem Zweiten Weltkrieg damit und entdeckten in den 50er Jahren radioaktiven Fallout von Atomwaffentests in den USA. Seit 1957 gibt es dort eine feste Messstation. Ende der 80er Jahre wurde sie Teil des Bundesamts für Strahlenschutz, das infolge des schweren Reaktorunfalls im sowjetischen Tschernobyl 1986 gegründet wurde. "Heute ist ein ...

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