Politik

Sahra Wagenknechts linke Sammelbewegung "Aufstehen" floppt in der Region

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

So, 12. August 2018 um 15:19 Uhr

Südwest

Der Sonntag Die neue linke Sammelbewegung "Aufstehen" von Sahra Wagenknecht stößt in der Region auf eine breite Ablehnung. Sogar Parteifreunde kritisieren Wagenknecht. Woran liegt das?

Für eine gerechtere Sozialpolitik und gegen Neoliberalismus ruft die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, zu einer linken Sammelbewegung auf. "Aufstehen" orientiert sich an ausländischen Vorbildern, stößt aber bei Linken in der Region auf hartnäckige Ablehnung. Sogar Parteifreunde kritisieren Wagenknecht.

Die Veröffentlichung des "Aufstehen"-Manifestes ist zwar erst für Anfang September angekündigt, doch die neue linke Sammelbewegung sorgte diese Woche für viel Gesprächsstoff. Den meisten lieferte die Frontfrau der Bewegung, Sahra Wagenknecht: Ein linker Zeitgeist, so die 49-jährige gebürtige Jenaerin, wehe durch die Republik, sie wolle mit "Aufstehen" die Basis für ein rot-rot-grünes Bündnis legen, das zugunsten der Armen und Missachteten die herrschenden Machtverhältnisse in die Knie zwinge. Vom Magazin Der Spiegel ließ sich Sahra Wagenknecht so zitieren: "Für eine andere Politik braucht es Parteien, die bereit sind, die Konzernlobbyisten aus dem Reichstag zu werfen, und die sich daran erinnern, was Demokratie heißt – Politik für die Mehrheit."

Schon wegen einer derartigen Rhetorik sah sich Sahra ...

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