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Straßburg schickt französische Streitschlichter in Kehler Freibäder

dpa

Von dpa

Fr, 12. Juli 2019 um 12:36 Uhr

Südwest

Nach Streitereien in Freibädern in Kehl sollen nun französische Vermittler aus Straßburg helfen. Auch die Regeln in deutschen und französischen Bädern wurden angeglichen.

Nach Streitereien in Freibädern in Kehl an der Grenze zu Frankreich wollen die beiden Nachbarländer enger zusammenarbeiten, um weiteren Ärger zu verhindern.

Die französische Stadt Straßburg schickt Vermittler in die Freibäder, wie die zuständigen Präfekturen und die Stadt Kehl am Freitag in einer Mitteilung erklärten.

Zudem solle die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsdienste und der Polizeien verstärkt werden. Auch seien die Regeln in deutschen und französischen Freibädern angeglichen worden. Unter anderem sei auch in den Kehler Bädern das Rauchen von Shishas verboten worden.

Ende Juni hatten Bademeister und Polizei das Freibad im Kehler Stadtteil Auenheim geräumt, nachdem es zu Auseinandersetzungen gekommen war. Die Bäder in Kehl werden auch von Jugendlichen aus Straßburg besucht. Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano (CDU) hatte auch Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) um Hilfe gebeten, nachdem es in den Bädern der Stadt mehrfach zu Problemen mit Jugendlichen gekommen war. Vetrano und die Polizei haben zudem ein gemeinsames Sicherheitskonzept entwickelt. Unter anderem sind mehr Security-Mitarbeiter unterwegs. Auch Stacheldraht soll die Bäder sichern.