Eckwersheim bei Straßburg

Tödliches Ende einer Testfahrt

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mo, 16. November 2015

Südwest

Elf Menschen starben bei Straßburg, als ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug entgleiste / Ursache war überhöhte Geschwindigkeit.

STRASSBURG. Nach einem schweren Zugunglück bei Eckwersheim in Norden Straßburgs haben Rettungskräfte am Sonntag weiter nach Vermissten gesucht. Bislang sind elf der vermutlich mindestens 49 Insassen zu Tode gekommen. Dutzende Menschen wurden zum Teil lebensbedrohlich verletzt als ein Hochgeschwindigkeitszug (TGV) am Samstag bei einer Testfahrt aufgrund überhöhter Geschwindigkeit entgleiste. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Behörden aus.

Den Helfern bot sich ein Bild wie aus einem Katastrophenfilm. Auf ein Gebiet, groß wie ein Fußballfeld, lagen Radreifen, Metallstücke und verkohlte Trümmer des Triebwagens und der fünf Wagons verstreut. Jérôme Sotty, Einsatzleiter der Feuerwehr, berichtete von extrem schwierigen Bedingungen bei Bergung und Suche. Bis zu 400 Helfer waren zeitweise am Unglücksort. Fünf Helikopter brachten die Schwerletzten in die Straßburger Kliniken. Einer der beiden Triebwagen war bei der Anfahrt auf die eigens für den TGV gebaute Brücke nordöstlich von Eckwersheim in den Rhein-Marne-Kanal gestürzt. "Wir ...

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