Prostitution

Umbruch in der Rotlichtszene in Südbaden

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

So, 14. Oktober 2018 um 00:00 Uhr

Südwest

Der Sonntag Wegen des Prostituiertenschutzgesetzes stehen Sexarbeiterinnen und Bordelle in der Region am Scheideweg. Die Rotlichtszene steht vor ihrer Aufspaltung.

Sexarbeiterinnen vor Ausbeutung und Gesundheitsgefahren zu schützen, war das Ziel des Prostituiertenschutzgesetzes. Ein Jahr nach seiner Einführung zeigt sich: Das Gesetz wird die Branche verändern. Die Rotlichtszene steht vor ihrer Aufspaltung.

Dossier: Freiburgs Rotlichtmilieu
"Das Prostituiertenschutzgesetz hat im Vorfeld zu riesiger Verunsicherung und Angst unter den Sexarbeiterinnen geführt", berichtet Simone Heneka von der Fachberatungsstelle Pink ("Prostitution – Integration – Neustart – Know-how") mit Standorten in Freiburg und Kehl. Dieses Gesetz, das zum Juli 2017 bundesweit in Kraft trat und seit November vor Ort umgesetzt wird, ergänzt das Prostitutionsgesetz, das 2002 die Sittenwidrigkeit der Sexarbeit beendet hatte. Sein Ziel ist es, das Gewerbe zu regulieren und menschenverachtende Auswüchse zu reduzieren.

Ob in der aufsuchenden Sozialarbeit in Clubs, Terminwohnungen und Bordellen oder in der Einzelberatung, zu der im vergangenen Jahr 48 ...

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