Beruf

Wie die baden-württembergische Polizei Personalnot bekämpfen will

Steve Przybilla

Von Steve Przybilla

Sa, 22. September 2018 um 11:53 Uhr

Südwest

BZ-Plus Der Polizei in Baden-Württemberg steht eine Pensionierungswelle bevor. Um neue Beamte zu gewinnen, fährt das Land eine große Kampagne. Personen mit Migrationshintergrund sind besonders willkommen.

Wenn Ömer Cakir von seinem Beruf redet, klingen seine Worte wie aus einem Werbekatalog. "Wir sind die Leute, auf die man sich verlassen kann", sagt der 21-jährige Polizeischüler. "Wenn’s hart auf hart kommt, wenn sonst nichts mehr hilft, dann wählen die Leute die 110. Und wir sind zur Stelle." Cakir brennt für seinen Beruf. Das hellblaue Diensthemd trägt er voller Stolz, der Stern auf der Schulter funkelt in der Sonne. "Schon mein Taekwondo-Trainer war Polizist", sagt Cakir. "Und er war immer mein Vorbild."

"Sieh das Blitzlicht in der Nacht, wenn der Straßenkampf erwacht und das Blaulicht auf den Straßen diese Straßen bewacht. Sie werden gerufen, sind da, immer zum Einsatz bereit. So jagt ein Auftrag den nächsten, sie haben kaum private Freizeit."Christian Beck: "Auch nur ein Mensch" Auch Arta Gashi gehört zu den Neuzugängen. Die 24-Jährige hat zuvor bei der Bundespolizei als Albanisch-Übersetzerin gearbeitet. An der Ausbildung zur Landespolizistin gefällt ihr vor allem der sportliche Aspekt. "Wir sind hier jeden Tag aktiv: Bankdrücken, Fünf-Kilometer-Läufe, Ballspiele."


Die künftigen Gesetzeshüter absolvieren derzeit ihre Ausbildung an der Hochschule der Polizei in Lahr. Sie sind zwei von 1800 Polizeischülern, die dieses Jahr in Baden-Württemberg eingestellt werden – weit mehr als die 800 Neuzugänge, die jahrelang üblich waren. Dass nun gegengesteuert wird, hat mit einer ...

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