Wie Grün-Schwarz den Schulleitern helfen will

Axel Habermehl

Von Axel Habermehl

Sa, 15. September 2018

Südwest

In Baden-Württemberg sind dutzende Leitungsstellen an den Schulen unbesetzt / Kultusministerin Eisenmann will den Missstand mit einem neuen Konzept beheben.

STUTTGART. Als der Landesrechnungshof 2014 die Lage der Schulleiter untersuchte, geizte er nicht mit Kritik: Schulische Managementaufgaben seien umfangreicher und komplexer geworden; Rektoren hätten immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit zu erfüllen; das Unterstützungspersonal reiche nicht; das Berichtswesen sei aufwändig. Kurzum: "Den Schulleitungen wird immer mehr abverlangt." Unter Lehrern ist der Job unbeliebt.

Zu wenige Pädagogen wagen den Schritt an die Spitze des Kollegiums, mit dem viel Verwaltung und Ärger einhergehen – aber nicht viel mehr Geld. Die Folge: Landesweit fehlen Bewerber. Der Schwäbischen Zeitung zufolge stehen 156 Schulen zum jetzigen Schuljahresbeginn ohne echten Leiter da. Um dem abzuhelfen, hat Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ein Konzept erarbeitet, das der BZ vorliegt. Das Geplante im Einzelnen:
» Mehr Gehalt
Das Konzept sieht eine höhere Besoldung an Grund-, Haupt- und ...

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