CDU

Wolf in seinem Revier

Roland Muschel

Von Roland Muschel

Di, 31. Januar 2012

Südwest

In der angeschlagenen Landes-CDU gilt der Landtagspräsident und Hobbydichter als einer der raren Hoffnungsträger.

"Wie wird man Landtagspräsident?", will eine Schülerin wissen. "Das", witzelt Guido Wolf, "frage ich mich manchmal auch." Alt-Regierungschef Erwin Teufel habe immer gesagt, das Amt müsse zum Manne kommen, fährt Wolf in ernstem Tonfall fort. "Soll heißen: Du kannst dich nicht um was reißen, nur weil du’s werden willst. So war’s ein Stück weit bei mir."

Was der CDU-Politiker an diesem Morgen Neunt- und Zehntklässlern der Werkrealschule in Fridingen nahe Tuttlingen mit schwäbischem Zungenschlag zu erklären versucht, ist eine der überraschendsten Karrieren der jüngeren Landespolitik: Noch zu Beginn dieser Legislaturperiode war Wolf bei der Wahl für den Vorsitz des CDU-Arbeitskreises Innenpolitik einem Parteifreund unterlegen. Als dann Ersatz für den zurückgetretenen Landtagspräsidenten Willi Stächele benötigt wurde, schlug seine Stunde – nicht zuletzt, weil neben Stächele auch alle anderen Mitglieder der Regierung Mappus wegen des EnBW-Deals als "verbrannt" galten. Nun, nach knapp 100 ...

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