Ende

"Die Apokalypse" beschließt das Theaterfestival Basel

Michael Baas

Von Michael Baas

Mo, 12. September 2016 um 00:01 Uhr

Theater

"Wir haben Angst", schildert Michal Borczuch vom Warschauer Nowy Teatr dem Publikum mit bebender Stimme nach der Aufführung in der Kaserne Basel. Theater hat in Polen eine lange politische Tradition.

Schon vor dem Ende der sowjetischen Ära in Osteuropa war es ein Hort des zivilen Widerstands. Dem Theaterfestival Basel bescherte diese Haltung am Ende ebenfalls noch eine politische Note, ein flammendes Statement. Denn Polen werde von der nationalkonservativen Regierung erneut radikal umgebaut. "Einen Angriff von innen" nennt es der Regisseur. Erst traf dieser die Justiz, dann die Medien, nun die Kultur. Die Machthaber entschieden, was Kultur sei; man sei für oder gegen sie, Patriot oder Verräter, schwarz oder weiß. Eine Politik im Inquisitionsformat getrieben von "Monstern", die sie erst schafft – mithin der Nährboden einer gesellschaftlichen Apokalypse aus Ideologie und Verblendung.

"Die Apokalypse" nennt sich auch die 2014 ...

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