Kaltes Biest, wärmende Utopie

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 30. Januar 2017

Theater

Tom Kühnel verschränkt im Freiburger Theater Maxim Gorkis "Wassa Schelesnowa" und Bertolt Brechts "Die Mutter".

Wozu ein Flügel doch gut sein kann. Man muss ihn nicht nur als Instrument behandeln. Man kann sich auf ihm räkeln, sitzen, stehen oder in ihn hineinkriechen. Noch besser funktioniert das, wenn es sich – wie im Kleinen Haus des Freiburger Theaters – um zwei Flügel Kopf an Kopf handelt. Das macht schon eine richtige Spielfläche aus. Das schwarze Möbel ist zu Beginn des Abends bevorzugter Aufenthaltsort der von Maxim Gorki erdachten Unternehmerin Wassa Schelesnowa, die vor der Pleite ihres Familienbetriebs steht und sich ihrer Erben – drei Kinder nebst Ehepartner – am liebsten entledigen würde. Später erleben die Klaviere ihre eigentliche Bestimmung, wenn Mihai Grigoriu und Johannes Knapp darauf Hanns Eislers Lieder zu Bertolt Brechts "Die Mutter", einer Bearbeitung von Gorkis ...

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