Theater

Milo Rau schließt Europa-Trilogie ab

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Sa, 03. September 2016

Theater

Mit "Empire" schließt Milo Rau seine Europa-Trilogie ab - die Tragödie beginnt.

Nun ist sie vollendet, Milo Raus Europa-Trilogie: Begonnen hat sie vor zwei Jahren genau hier, im großen Werftgebäude am Ufer des Zürichsees beim Theaterspektakel. In "The Civil Wars" erzählten vier Schauspieler aus Brüssel – bevor Molenbeek zum Zentrum des mörderischen Hasses wurde – ihr Leben, nachdem Rau damit gescheitert war, junge Salafisten für sein dokumentarisches Theater zu akquirieren. Über diesen Umweg gewann er die Form, die sich als tragend für sechs Stunden Performance erweist: Der zweite Teil "Dark Ages" fokussierte sich auf den Bürgerkrieg mitten in Europa, im auseinandergefallenen Jugoslawien, der Abschluss nun, "Empire" verschiebt den Fokus an die Ränder des Kontinents: Rumänien, Griechenland – und die Fluchtroute in diese Richtung von Syrien aus. Man schaut von der steil ansteigenden Tribüne aus auf eine ärmliche Küche in Al-Qamishli im kurdischen ...

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