Theater Freiburg

Uraufführung: "Die gute Stadt" – eine Oper über Freiburg

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 15. Juni 2015 um 00:00 Uhr

Theater

Alles so schön gut hier: Die Uraufführung der Stadt-Oper "Die gute Stadt" am Theater Freiburg zeugt von großer Ambition. Unterm Strich war es etwas zu viel des Guten.

Vorspiel vor dem Theater. Der Run auf die 3-D-Brillen an den Programmhefttischen ist groß. Es sind Effekte für den zweiten Teil avisiert. Mancher Theatergänger indes fragt sich: Gehört die Dreidimensionalität nicht zum Wesen des Theaters? Oder sollte es der Brillen bedürfen, um einen eher ein- bis zweidimensionalen Theaterabend aufzupeppen? Alles wird gut.

Nachspiel auf der Bühne. Die Intendantin von Gutstadt setzt zu einer Dankesrede an. 240 Mitwirkende. Zwei Jahre Entstehungszeit. Diese Stadt hat ganz viel mit Musik zu tun. Und, und, und. Die neue Oper kann demnach nur gut gewesen sein. Wie heißt es doch in ihrem ersten Teil konkret poetisch? "Die richtig gute Richtung ist richtig gut und richtig."

Stadt-Oper ohne Diskurs
Was zwischen den beiden Ereignissen war? Eine neue Oper. Eine Stadt-Oper. Ein Auftragswerk des Theaters Freiburg. Eine Widmungsadresse an die Stadt, in der es lebt. Auch wenn in "Die gute Stadt" nie das Wort ...

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