Sergej Prokofjews Oper "Der feurige Engel" in Zürich

Heinz W. Koch

Von Heinz W. Koch

Mi, 10. Mai 2017

Theater

inszeniert von Calixto Bieito, dirigiert von Gianandrea Noseda

Renata war acht Jahre alt, als ihr die Lichtgestalt des Engels Madiel erstmals erschien. Tag für Tag spielten sie fortan miteinander, manchmal auch mit Puppen. Als sie ihm mit 16 bedeutete, es dürfe auch etwas mehr sein, verschwand der zornig gewordene Engel spurlos. In einem Grafen Heinrich glaubte sie ihn wieder zu haben. Aber auch der ließ sie sitzen, als er sie nach allen Regeln der Kunst ausgebeutet hatte. In Sergej Prokofjews Musiktheater "Der feurige Engel" sucht sie einen Opernabend lang nach dem Verschollenen, hört alle Dämonen dieser Welt an Wände klopfen, und am Ende unterzieht der Inquisitor sie einem Exorzismus. Tod in den Flammen: Der feurige Engel ist die junge Frau selber.

Der Komponist ...

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