"Eine extreme Erfahrung"

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Fr, 26. Oktober 2012

Theater

BZ-INTERVIEW: Der Freiburger Komponist Jörg Widmann über seine neue Oper "Babylon".

In der Opernwelt ist ein Vibrieren zu verspüren: "Babylon" – die erste große Oper von Jörg Widmann mit dem Libretto von Peter Sloterdijk, Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper – da treffen Superlative aufeinander. Alexander Dick sprach mit dem in Freiburg lehrenden Komponisten.

BZ: Herr Widmann, haben Sie ein wenig Angst, dass das Projekt zum Turmbau zu Babel werden könnte?
Jörg Widmann: In der Tat stützt bei uns am Ende der Turm ein. Und: Sie haben recht, es ist ein riskantes, hybrides Unterfangen, sich diesem riesigen Thema künstlerisch zu nähern. Aber das muss vielleicht auch sein, wenn man über Babylon arbeitet.

BZ: Peter Sloterdijk hat vor kurzem berichtet, dass ganz zu Beginn lediglich der Uraufführungstermin feststand, sonst nichts. Welche Wege haben Sie beide nach Babylon geführt?
Widmann: Es gab vor zweieinhalb Jahren ein erstes Treffen von uns hoch über den Dächern von Salzburg auf der Terrasse des Hotel Stein. Dort wurde der Stein ins Rollen gebracht, bald waren wir mitten drin, wir ...

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