Bühnenprogramm

Tierischer Spaß beim Buureobend in Minseln

Petra Wunderle

Von Petra Wunderle

So, 16. Februar 2020 um 18:30 Uhr

Rheinfelden

Bienensterben und Schneckentempo: Der Buureobend in Minseln nahm das aktuelle Zeitgeschehen humoristisch aufs Korn und bot gute Unterhaltung.

Die Bienen und die Bauern haben nicht nur dem vergangenen Jahr ihren Stempel aufgedrückt, sondern auch den Narren, die beim Buureobend in Minseln gleich zu Beginn Schlaglichter auf das Thema warfen. Ober-Buur Florian Thomann moderierte und verteilte, auch zusammen mit der charmanten Froschenkönigin Anja II., viele Buure-Orden.

Die Meisler Cliquen machten den Anfang und marschierten in die recht gut gefüllte Alban-Spitz-Hallen ein. Auf der Bühne konnte das Publikum zehn Nummern verfolgen, etwa den Prolog der Buure-Teens Lena, Katja und Leni. Ortsvorsteherin Eveline Klein, gab Selbstgedichtetes zum Besten. "Die letschte Buure vom Dinkelberg sind auch eine bedrohte Art. Sie lieben jedes Getreide und Korn, am liebsten in flüssiger Form. Buure und Biene haben in letzter Zeit ein paar Probleme miteinander gehabt, aber für mich ist klar, die letschte Buure sind für mich keine Gefahr, wir tun auf dem Dinkelberg kooperieren."

Persönliche Weinprobe mit Promis

Die Lacher auf seiner Seite hatte Hannes Vögele. Im Winzer-Look stand er neben der Bütt und bei seiner ganz persönlichen Weinprobe – zu der er die Promis auf die Bühne holte – verwandelte er Wasser in Wein. Putzmunter und mit dem Schalk im Nacken machten die jungen Narren Sketche: D’Schlössle-Hexen mit Thomas Bothe, Sven Witzig und Marlon Moos wissen, wie man auch ohne Hände Klavier spielt, das Geschwisterpaar Marc und Christine Zeberer von der Mohren-Clique saß als streitendes Ehepaar auf der Bühne und zum Thema "Alexa" im Wohnzimmer hatten sich die Buure Tanja Rüttnauer, Katherin Traichel, Daniel Moser und Lukas Altaner was Besonderes ausgedacht. Tanzshows gab’s von den Buure-Maidle die Truppe "Fit Dance" des SC Minseln brachte sogar die Gäste zum Tanzen.

Texte und Outfits der Sangesbrüder ( Kurt Renz, Klaus Weber, Bodo Weiß, Thomas Lützelschwab, Dieter Kautzmann, Max Saur, Kevin Hirt, Edmund Maier, Hartmut Kurz und Werner Traichel vom Gesangverein gefielen ebenso wie Klaus Weber mit Gitarre. Zur Melodie von "Es gibt kein Bier auf Hawaii" gab’s einen Abgesang auf den Breitbandausbau, der wie ein Schneckchen vorankomme. Den glanzvollen Abschluss bildete der Gardetanz der Frosche, choreographiert von Sarah Mester.