Die innere Heimat wiederfinden

Merle Hilbk

Von Merle Hilbk

Di, 19. Januar 2016

Titisee-Neustadt

Demenzstation in St. Raphael reagiert mit einer besonderen Methode auf die Kriegs- und Nachkriegserinnerungen der Patienten.

TITISEE-NEUSTADT. Flucht und Vertreibung sind in der Altenpflege ein wichtiges Thema – denn mit dem Nachlassen der Kräfte kommen verdrängte Gefühle an die Oberfläche. Ihnen begegnet das Pflegeteam im Neustädter Seniorenzentrum St. Raphael auf besondere Weise.

"Ich möchte meinen Arbeitsplatz nicht eintauschen", sagt Rita Waldvogel, Wohnbereichsleiterin auf der Demenzstation im Seniorenzentrum St. Raphael. "Die Arbeit mit den Patienten hat mir einen neuen Blick auf das Leben eröffnet." Das war nicht immer so. Früher sei der Alltag auf der Station oft frustrierend gewesen. Sie und die anderen Mitarbeiter hätten das Verhalten der Bewohner nicht immer verstanden, das wiederum habe die Bewohner oft sehr verunsichert.

Doch seitdem sich die Mitarbeiter in ihrer Arbeit an der sogenannten Psychobiographisches Pflegetheorie nach Professor Erwin Böhm orientierten, komme das nur noch selten vor. Empathie beruht ...

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