Milchpreisquote

Die Milch macht’s nicht mehr

Christa Maier

Von Christa Maier

Mi, 26. August 2015 um 10:22 Uhr

Titisee-Neustadt

Die Milchquote ist seit dem 1. April 2015 Geschichte. Für manche Milchbauern im Hochschwarzwald hat sich die wirtschaftliche Situation seither verschlechtert. Landwirte berichten von ihren Erfahrungen:

Mit der Milchquote wurde mehr als 30 Jahre festgelegt, welcher Betrieb, wie viel Milch produzieren darf. Die Menge sollte so beschränkt werden, der Preis ein gewisses Niveau halten. Seit April 2015 gibt es die Quote nicht mehr. Über die Folgen des Endes der Quote wurde im Vorfeld viel diskutiert. Auf der einen Seite standen die Befürworter des freien Marktes, die etwa Chancen auf Wachstum sehen. Auf der anderen Seite standen die Skeptiker, die einen Preisverfall und damit große Probleme für Milchbauern sahen.

Die vielseitige Aufstellung macht den Haberjockelshof in Schwärzenbach weniger abhängig vom Milchpreis als Großbetriebe, die von der Milch leben und daher massenweise Kühe melken müssen. Landwirt und Unternehmer Michael Heizmann liefert Bio-Milch von 15 Milchkühen ab und erhält daher einen höheren Auszahlungspreis als konventionelle Betriebe. "Auf der Bioschiene ist der Preisrückgang bisher nicht so gravierend", sagt er.

Landwirtschaft

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