Notschrei

Ex-Häftlinge aus Freiburg kümmern sich am Notschrei ums Auerhuhn

Moritz Lehmann

Von Moritz Lehmann

Mi, 08. August 2018 um 14:09 Uhr

Todtnau

Auf dem Notschrei sorgen Haftentlassene dafür, dass der Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Vogels erhalten bleibt. Damit tun sie nicht nur dem Auerhuhn Gutes, sondern auch sich selbst.

Das Auerhuhn hat es nicht leicht. Es lebt im Wald, seine Leibspeise sind Heidelbeeren und deren Blätter. Aber den Heidelbeersträuchern droht permanent, von anderen Pflanzen im Wald verdrängt zu werden. Zudem ist das Auerhuhn kein besonders guter Flieger. Die Männchen sind etwa einen Meter lang und fünf Kilogramm schwer. Um starten oder landen zu können, braucht das Auerhuhn deshalb viel Platz, offene Bereiche und Waldschneisen, um vor natürlichen Feinden wie dem Habicht oder dem Luchs schnell Reißaus nehmen zu können. Und weil das Auerhuhn auf der Roten Liste bedrohter Tierarten steht, kriechen an einem Dienstagvormittag vier gestandene Männer mit Heckenscheren und ...

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