Dreiland

Umweltkommission am Euro-Airport arbeitet seit zehn Jahren

Michael Baas

Von Michael Baas

Do, 03. Januar 2013

Saint-Louis

Der Streit um den Flughafen Zürich-Kloten steht dieser Tage in der Region weit oben auf der Agenda. „Das ist politisch spannend“, sagt auch der Sprecher der Bürgerinitiative südbadischer Flughafenanrainer (BISF) Jürgen Fingerle. Am Euro-Airport (EAP) geht’s dagegen ruhiger zu.

LÖRRACH. Das wiederum bestätigt die seit zehn Jahren verfolgte Dialogstrategie. Andererseits erledigen sich Konflikte damit nicht von selbst. So mahnt Fingerle nach wie mehr Transparenz seitens des EAP an; zudem fürchtet die BISF, dass letztlich doch noch Flugverkehr aus Zürich an den EAP verlagert werden könnte.

Trinationale Umweltkommission: Unter dem Arbeitstitel versammeln sich seit 2002 Vertreter des Flughafens, der Behörden aus den drei Anliegerstaaten sowie der Bürgerinitiativen einmal im Jahr und versuchen, durch trinationalen Austausch Interessen auszubalancieren und Konflikte möglichst früh zu entschärfen. Darüber ist es den Verantwortlichen inzwischen gelungen, das aufgeheizte Klima, das Ende der 90er,- Anfang der 00er-Jahre herrschte, in eine, gerade im Vergleich zu Zürich, konstruktive Atmosphäre zu überführen; wobei da auch äußere Einflüsse hilfreich waren – nicht ...

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