Grandioses Naturspektakel [ANZEIGE]

Wanderland Luxemburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 21. Mai 2014 um 15:00 Uhr

Entspannendes Schlendern, neugieriges Erkunden, naturnahes Spazieren, kraftvolles Marschieren: 5.000 km Wanderwege, 24 thematische Rundgänge und vier internationale Routen erwarten die Wanderfreunde in Luxemburg.

Für jede Gangart, für jedes Alter und für jeden Schwierigkeitsgrad gibt es eine Wanderung in Luxemburg. Wie ein feines Spinnennetz überziehen Wanderrouten und Rundwanderwege das Großherzogtum. Auf einer Länge von rund 5.000 km können Wanderfreunde sich einen nachhaltigen Eindruck von den einzelnen Regionen und Landschaften verschaffen. Dabei haben sie die Auswahl zwischen mehr als 200 verschiedenen Wanderwegen, deren jeweilige Länge ebenso unterschiedlich ist wie die Umgebung, durch die sie führen.

Tief eingeschnittene Täler und ausgedehnte Hochplateaus kennzeichnen das in der nördlichen Hälfte des Landes gelegene "Éislek". Die Schiefersteinfelsen und die Waldhänge ergänzen das grandiose Naturspektakel. Dazwischen stechen regelmäßig Burgen und Schlösser ins Landschaftsbild.

Mehrere Themenwanderungen sind möglich. Beispielsweise der "Klangweg" mit seinen von Künstlern geschaffenen Stellen zum Hören oder Musikmachen. Oder der "Skulpturenweg", auf dem man vor der beeindruckenden Stauseekulisse einer Vielzahl von steinernen Plastiken begegnet. Außerdem führt die deutsch-französische "Nat"Our Route 3" auf einigen Kilometern durchs Ösling ebenso wie der internationale Wanderpfad "Escapardenne Éislek Trail", der Luxemburg mit Belgien verbindet.

Kleine Luxemburger Schweiz und grünes Herz Europas

Das im Osten gelegene Müllerthal beeindruckt mit seinen eigenwilligen Felsformationen inmitten einer dicht bewachsenen Waldlandschaft. Der in drei Routen unterteilte und insgesamt 112 km lange Müllerthal-Trail führt durch diese verwunschene Gegend mit ihren idyllischen Bachläufen und atemberaubenden Panoramaaussichten. Nicht allein wegen der Wasserkaskaden des "Schiessentümpels" macht die "Kleine Luxemburger Schweiz" ihrem Namen alle Ehre. Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept sorgt dafür, dass die Wanderer mit öffentlichen Bussen zu ihrem Ausgangspunkt oder ihrer Unterkunft bequem zurückgelangen.

Wanderungen entlang der Mosel empfehlen sich insbesondere für die "Bergziegen" unter den Wanderern. Zwischen Schengen und Wasserbillig können sie die steilen Weinhänge hinauf- und hinabsteigen und dabei pittoreske Winzerdörfer entdecken und die malerische Schönheit der Flusslandschaft von den Hügeln herab genießen. Den Spuren der Römer, die den Weinbau an die Mosel brachten, folgt ein historischer Themenpfad.

Die Wanderwege der "Minette" im Süden des Landes stehen ganz im Zeichen der ehemaligen Hüttenindustrie. Seit die meisten Anlagen stillgelegt wurden, hat sich die Natur große Landstriche auf dem Gebiet der "Roten Erde" (wegen der Farbe des Eisenerzes) zurückerobern können. Einen eigenen Eindruck von diesem grandiosen Schauspiel können sich Wanderer auf dem "Pfad der Minenarbeiter" machen; er führt durch ehemalige Industriegebiete, die inzwischen zu Naturreservaten erklärt wurden. Der Geologiepfad "Giele Botter" (Gelbe Butter) gibt einen eindrucksvollen Überblick über ehemalige Eisenerzvorräte und Steinschichten und den stillgelegten Tagebau.

Als Wanderparadies steht die Stadt Luxemburg dem Rest des Landes in nichts nach. Nicht umsonst wird die Hauptstadt gerne als "das grüne Herz Europas" bezeichnet. Gut zwei Drittel der Fläche bestehen aus Park- und Feldanlagen, darunter der "Bambësch", ein großflächiges Waldareal, das dank seiner vielen Wanderwege bei Fußgängern und Joggern gleichermaßen als grüne Lunge beliebt ist. Die über tausend Jahre alte Geschichte der Festungsstadt lernt man am einfachsten und schnellsten auf dem thematischen "Wenzel-Rundweg" kennen. Der einzigartige Rundgang durch Raum und Zeit führt an historisch wichtigen und architektonisch bedeutsamen Bauwerken der Altstadt vorbei.

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