Rätsel um das Kreuzband

Warum verunglücken so viele Skispringerinnen und Skispringer bei der Landung schwer?

Andreas Strepenick

Von Andreas Strepenick

So, 15. März 2020 um 14:11 Uhr

Skispringen

BZ-Plus Immer wieder Kreuzbandrisse: Die Serie schwerer Knieverletzungen im Skispringen wirft Fragen auf. Fachleute haben erste Antworten gefunden. Die FIS könnte bald reagieren und Regeln ändern.

Die Serie schwerer Knieverletzungen im Skispringen macht nun auch den Internationalen Ski-Verband (FIS) nachdenklich. Es erscheint denkbar, dass die FIS Regeln ändern wird und die Wettkampfführung auf professionellere Beine stellt. Einfache Lösungen gibt es allerdings nicht. Die vielen Kreuzbandrisse geben nach wie vor Rätsel auf. Horst Hüttel, Team-Manager für das Skispringen und die Nordische Kombination in Deutschland, erklärt der Badischen Zeitung, was man schon sicher weiß und was man nur vermuten kann.
Erst waren es vor allem Skispringerinnen, die sich das Kreuzband rissen. Dann erlitten auch immer mehr Skispringer die schwere Knieverletzung. Carina Vogt, Ramona Straub, Gianina Ernst und Svenja Würth im Kader der Frauen; Severin Freund, Andreas Wellinger, David Siegel und jetzt auch Stephan Leyhe im Kader der Männer: Die Liste der Verunglückten wurde länger und länger beim Deutschen Ski-Verband (DSV). Es traf auch viele Athletinnen und Athleten anderer Nationen, aber die stehen weniger im Fokus deutscher Medien.

Der Kreuzbandriss – eine gravierende Verletzung
Ein Kreuzbandriss ist für die Weitenjäger im erdnahen Raum eine besonders gravierende Verletzung. "Skispringen kannst du nur ganz oder gar nicht", erklärte Andreas Wellinger, der Olympiasieger 2018 im südkoreanischen Pyeongchang. Wellingers Sturz beim Sommertraining an der Schanze in Hinzenbach liegt nun schon neun Monate zurück, aber er muss für die gesamte Saison 2019/2020 passen. Es kann ein Jahr, manchmal auch länger dauern, bevor die Athletinnen und Athleten ihr Knie wieder maximal belasten und weite Sprünge sicher stehen ...

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