Wichtiges Lagezentrum im Ernstfall

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Do, 12. April 2018

Freiburg

Auf dem Schauinsland hat das Bundesamt für Strahlenschutz eine neue Station für die Messung von Radioaktivität bekommen.

FREIBURG. Was hat Freiburgs Hausberg mit der Kontrolle von Atomwaffentests zu tun? Seit mehr als 60 Jahren befindet sich auf dem Schauinsland eine Station zur Messung von Radioaktivität in der Luft, schon 1953 wurden dort die Folgen eines oberirdischen Atomwaffentests in der Wüste Nevadas gemessen. Seit mittlerweile 20 Jahren hilft die Messstation – die einzige ihrer Art in Mitteleuropa –, dass das Verbot von Kernwaffentests eingehalten wird. Nun wurde für eine halbe Million Euro ein modernes Holzgebäude für ein neues Radionuklid-Messgerät errichtet.

In der Folge des Atomreaktorunglücks in Tschernobyl im April 1986 entstand Ende der 80er Jahre das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit deutschlandweit sechs Standorten, einer davon befindet sich in Freiburg. Dazu gehört die Messstation auf dem Schauinsland, die der Organisation zur Überwachung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty Organization – CTBTO) in Wien Daten über Radioaktivität liefert. ...

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