Ein gütiger Herr in schwarzer Soutane

Hansjör Bader

Von Hansjör Bader

Fr, 25. November 2016

Wehr

Wehrer Katholiken erinnern sich an Pfarrer Stephan Wildemann / Im November jährt sich der 70. Todestag des Seelsorgers / Probleme mit dem NS-System.

WEHR. Wehrer Katholiken gedenken in diesen Tagen des 70. Todestages von Pfarrer Stephan Wildemann. Dieser war 19 Jahre Seelsorger der Sankt-Martins-Pfarrei. 1927 kam der am 22. Dezember 1882 in Malsch geborene Priester nach Wehr. Er verstarb 64-jährig im November 1946 in Säckingen. Wildemann war nicht nur ein Mann Gottes, er war auch Schriftsteller und Kunstkenner.

Einigen Wehrern dürfte der umtriebige gütige Herr in der schwarzen Soutane noch in Erinnerung sein. Vor allem jenen, die mit ihm ihre Erstkommunion feiern durften. Pfarrer Wildemanns Wehrer Jahre waren für ihn keine leichten. Fielen doch zwei Drittel seiner pastoralen Amtsperiode in die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Mit den braunen, dem Katholizismus nicht wohlgesonnenen Machthabern ...

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