Schwieriger Glockenkauf

Hansjörg Bader

Von Hansjörg Bader

Mi, 04. Mai 2016

Wehr

Jubiläumsjahr erinnert an finanzielle Rückschläge der Wehrer Pfarrei Sankt Martin.

WEHR. Die Katholiken der Kernstadt können in diesem Jahr gleich drei große Jubiläen feiern: Die Glockenweihe vor 90 Jahren, den Abschluss der Kirchenrenovierung vor 80 Jahren und das 40-jährige Bestehen des Pfarrzentrums. Rückblickend sind also die Jahre 1926, 1936 und 1976 markante Meilensteine in der Geschichte der Pfarrei Sankt Martin. Durchweg runde Daten, die zu Festivitäten Anlass geben. Bis die Glocken angeschafft werden konnten und es mit dem Pfarrzentrum klappte, mussten die Katholiken Tiefschläge einstecken. Beide Male ging das für die Projekte Ersparte verloren.

Glockenweihen hat es schon mehrere in der Wehrer Pfarrei gegeben. Die letzte 1950. Aber die von 1926 war die Emotionalste, weil sie unter größten Opfern und Rückschlägen zustande kam. Die Spenden, die eigentlich für den Kauf der Glocken bestimmt und unter den Wehrern ab 1920 gesammelte worden waren, wurden durch die Inflation wertlos. Damaliger Pfarrer Heinrich Riffel (1911 – 1927) musste erneut als Bittsteller bei der Bevölkerung auftreten. Die ließ ihn nicht im Stich und so konnten verspätet ...

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