Das Truz versteht sich als Mittler

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Di, 09. November 2010

Weil am Rhein

Projektleiter Wilke bedauert, dass der Umweltschutz noch immer nicht zu den Pflichtaufgaben der Kommunen gezählt wird.

WEIL AM RHEIN. Wo sich das Truz bei den aktuellen Auseinandersetzungen um das Projekt Stuttgart 21 einreihen würde? – die Frage beantwortet Dr. Michael Wilke, Leiter des Projektes Regiobogen und damit im Trinationalen Umweltzentrum für den Natur- und Umweltschutz zuständig, ohne Zögern: "Dort, wo wir uns auch bei Baden 21 einbringen. An der Stelle des Experten und Vermittlers, der versucht, aus der gegebenen Situation das beste für alle und vor allem für die Natur heraus zu holen", fasst der Umweltwissenschaftler, der vor dreieinhalb Jahren die Projektleitung übernommen hat, seine Erfahrungen und Beobachtungen zusammen.

Die Frage des Kiesabbaus in Haltingen ist für Wilke ein Beispiel, wie solch eine Moderation funktionieren kann. "Wir sind nicht die, die Unterschriften sammeln und Proteste formieren, sondern die, die alle Parteien an einen Tisch laden und sich auch mit Holcim zusammen setzen um darüber zu reden, wie wir einen Abbau, wenn er denn sein müsste, verträglich gestalten können, wie die Landschaft aussehen würde, wenn sich die Firma später wieder zurück zieht und natürlich auch grundsätzlich, was es für Alternativen oder Kompromisse zum vorliegenden Abbaukonzept gibt".

Und auch die Hütten am Tüllinger, auf deren Wildwuchs das Truz im Rahmen eine Projektes vor etwas mehr als einem ...

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