Regionalgeschichte

So erging es elsässischen Lehrern im Dritten Reich

Ulrich Tromm

Von Ulrich Tromm

Sa, 13. Mai 2017 um 00:01 Uhr

Weil am Rhein

BZ-Plus Wechsel der Arbeitsstätte: Viele elsässische Lehrer wurden während des Zweiten Weltkriegs zum Schuldienst in Deutschland verpflichtet – auch in Weil am Rhein.

Das NS-Regime verlor nach dem siegreichen Frankreichfeldzug im Sommer 1940 in seinem Bestreben, sich das Elsass einzuverleiben, keine Zeit. Die unmittelbare Folge für viele elsässische Lehrer war ihre Abordnung nach Baden, wo sie zunächst in mehrwöchigen Kursen in ihr neues Aufgabengebiet eingewiesen wurden. Bereits nach den Weihnachtsferien 1940/41 sollten die ersten von ihnen ihre Unterrichtstätigkeit an badischen Schulen aufnehmen, darunter fünf nach Weil abgeordnete Lehrer, die damit über ein Drittel aller Lehrer der Volksschule ausmachten.

Aus René wird Renatus, aus Marcel Marzellus
Manche inzwischen ältere Jahrgänge mögen sich noch an Lehrernamen wie Ernst Bruckert, Ferdinand Steininger, Maria Bauer, Susanna Lehmann, Raimund Schäll, Johanna Engel und August Kretz erinnern, ...

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