Wenn Basler wie verrückt jubeln

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Mo, 03. Mai 2021

FC Basel

FCB schlägt St. Gallen 1:0 – dank des 18. Tors des Brasilianers Cabral und einer verbesserten Defensive.

(-di). Tore zu schießen und damit seiner Mannschaft zu helfen, sagt Arthur Cabral, sei nun mal seine Aufgabe. "Dafür arbeite ich die ganze Woche", und wenn es dann gelinge, freue er sich "fast wie ein Verrückter". Die Worte des Brasilianers vom Freitag im FCB-TV sollten sich als Verheißung erweisen: Mit seinem 18. Saisontreffer bescherte der 23-Jährige dem FC Basel tags darauf gegen den FC St. Gallen vor 100 Zuschauern im St.-Jakob-Park einen umjubelten 1:0 (0:0)-Sieg.

Neben Cabrals Tor (67. Minute, nach einem Doppelpass mit Valentin Stocker) machte Interimstrainer Patrick Rahmen "eine sehr gute Defensivleistung" dafür verantwortlich, dass der Super-League-Zweite seit Dezember 2017 zum ersten Mal wieder ein Heimspiel gegen die Ostschweizer gewann – und der Sforza-Erbe im fünften Spiel die Punkte neun bis elf buchte. Die Woche über, so Rahmen zufrieden, habe er mit dem Team gezielt am defensiven Umschalten gearbeitet.

Ob Eray Cömert als Innenverteidiger, Amir Abrashi im defensiven Mittelfeld oder Fabian Frei da wie dort – alle trugen dazu bei, dass die St. Galler trotz Überlegenheit in der ersten Hälfte nicht gefährlich vor Heinz Lindners Tor kamen. In der Pause wechselte Rahmen offensiv: Für Abwehrmann Timm Klose, der diesmal muskulärer Probleme wegen raus musste, kam Matías Palacios. Der 18-jährige Argentinier, lobte der Chef hernach, "hat uns im Spiel nach vorn sehr gutgetan".