Wenn die Wehrgerechtigkeit aus den Fugen gerät

Christian Rath

Von Christian Rath

Mi, 08. August 2001

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Auch juristisch ist die Wehrpflicht immer schwerer zu rechtfertigen / Anfragen beim Bundesverfassungsgericht.

Es geht bei der Diskussion um die Wehrpflicht nicht alleine um die Finanzierung von Bundeswehr und Sozialsystemen. Die Wehrpflicht ist auch ein massiver Eingriff in das Leben junger Männer, bei dem etwa ein Jahr ihres Lebens staatlich reglementiert wird. Ob dieser Eingriff noch zu rechtfertigen ist, wird heute immer häufiger bezweifelt. Außerdem ist es immer schwieriger zu erreichen, dass die Wehrpflichtigen gleichmäßig eingezogen werden. Doch ohne Wehrgerechtigkeit gerät die Wehrpflicht juristisch noch weiter unter Rechtfertigungsdruck. Wird am Ende nicht die Politik, sondern werden Gerichte den Umbau der Bundeswehr zu einer Berufsarmee anordnen?

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