"Wer hat hier Recht(e)?"

René Zipperlen

Von René Zipperlen

So, 19. Mai 2019

Kultur

Der Sonntag Das Basler Wildwuchs-Festival setzt Kunst und Menschen außerhalb des gängigen Betriebs ins Zentrum.

Das inklusive Basler Wildwuchs-Festival rückt vom 23. Mai bis 2. Juni wieder Theater, Performance, Tanz und andere internationale Kunstprojekte in den Fokus, die normalerweise kaum im klassischen Kunstbetrieb zu sehen sind. Das Label Wildwuchs steht nach eigener Aussage für "Menschen, die sonst wenig gehört oder gesehen werden, die man nicht kennt und deren Themen kaum Raum finden in der gesellschaftlichen Diskussion".

Den Auftakt macht am Donnerstag, 23. Mai, um 20 Uhr die Produktion "Happy Island" der Genfer Choreographin La Ribot mit der Gruppe Dançado con a Diferença. Vor Projektionen mit Fotografien aus Madeira drücken die Tänzerinnen und Tänzer Wünsche von Gemeinschaft, Freiheit und Zugänglichkeit aus.

Die Kinderproduktion "Mondkind" erzählt am Freitag, 24., 10 Uhr, ebenfalls in der Kaserne von einem Mondkind, das sich nach der Erde sehnt – als bislang unbekanntes Kind des großen Mondliebhabers Neil Armstrong. Die Gruppe Casa Branca bittet am Freitag um 20 Uhr zwölf junge Erwachsene aus Basel auf die Bühne des Roxy, um in "Trigger of Happiness" verschiedene Vorstellungen von Glück zu thematisieren. Beim Konzert des Clousiana Orchestra wiederum stehen behinderte und nicht behinderte Menschen auf der Bühne der Kaserne, um am Samstag, 25. Mai, gemeinsam Musik zu machen. Außerdem gibt es ein Festivalzentrum an der Kaserne mit Informationen und Diskussionsräumen sowie einen Parcours zur Frage "Wer hat hier Recht(e)?".raz
Wildwuchs Festival Kaserne Basel, Roxy Birsfelden sowie andere Orte in und um Basel. 23. Mai bis 2. Juni. Das vollständige Programm findet sich unter http://www.wildwuchs.ch