Verkehrskonzept

Wer zum Papst will, kommt auch hin

Alexandra Sillgitt und Joachim Röderer

Von Alexandra Sillgitt & Joachim Röderer

Sa, 23. Juli 2011 um 13:20 Uhr

Freiburg

Der Papst kommt – und viele zehntausend Menschen wollen ihn sehen: Am 24. und 25. September ist Freiburg fest in Pilgerhand. Das Verkehrskonzept soll die Bewegungsfreiheit der Freiburger und ihrer Gäste garantieren. So funktioniert’s.

Nach aktuellem Stand werden 100.000 Gläubige beim großen Papstgottesdienst am Sonntag auf dem Flugplatzgelände erwartet. Bei der Jugendvigil am Abend davor rechtnen die Veranstalter mit 20 .000 Teilnehmern. Am Samstagnachmittag können an der Kaiser-Joseph-Straße 10.000 Zuschauer den Papst in Freiburg begrüßen. Der Empfang auf dem Münsterplatz ist 3000 geladenen Gästen vorbehalten.

Das Aachener Ingenieurbüro IVV hat ein Verkehrskonzept erarbeitet, das für einen reibungslosen Ablauf der Verkehrs- und Pilgerströme sorgen soll. "Es wird Einschränkungen geben, aber das ist für zwei Tage zumutbar", sagt Baubürgermeister Martin Haag. Freiburgs Polizeidirektor Heiner Amann betont, dass mit dem Konzept die Bewegungsfreiheit der Anwohner gewährleistet wird. Die Botschaft heißt: Wer zum Papst will, kommt zum Papst. "Aber man muss Geduld mitbringen", so Amann – ähnlich wie bei Fußballspielen: Da müsse man auch Zeit einplanen, will man zum Stadion. Entscheidend ist: Das Verkehrskonzept geht von der maximalen Zahl von 300 000 Besuchern aus, kann aber flexibel nach unten angepasst werden. Mit die größte Herausforderung stellt das Ende der Messe am Flugplatz dar, wenn alle Besucher gleichzeitig durch die fünf Ausgänge das Gelände verlassen wollen: "Dann werden die Wege voll sein, egal wie viele Besucher kommen", sagt Dirk Serwill, der das Konzept mit erarbeitet hat.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Punkte ...

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