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Bundestagswahl 1983

Wie die Grünen erstmals in den Bundestag einzogen

Im Jahr 1983 ziehen die Grünen erstmals in den Bundestag ein und bringen unter anderem die Rotation mit: Abgeordnete müssen regelmäßig Nachrückern Platz machen. Hendrik Auhagen erinnert sich.

  • Die Neuen im Bundestag – in der Mitte mit Wyhl-T-Shirt Christa Reetz aus Offenburg. Foto: Verwendung weltweit, usage worldwide

Dass Hendrik Auhagen eine zweite Chance bekam, verdankte er Helmut Kohl. Am 1. Oktober 1982 war der im Bundestag mit Unterstützung der FDP-Abgeordneten zum Bundeskanzler gewählt worden und hatte Helmut Schmidt abgelöst. Zugleich hatte Kohl vorgezogene Neuwahlen fürs Frühjahr 1983 angekündigt.

Nun war Eile geboten, nicht nur, aber ganz besonders bei den Grünen. Die hatten sich erst am Januar 1980 als Partei gegründet, es gab noch keinen Apparat, kein breites Reservoir an Personal. Auhagen, Deutsch- und Politiklehrer, war bei der Gründung der Ökopartei dabei gewesen und hatte 1980 an seinem Studienort Konstanz für den Bundestag kandidiert – erfolglos. Die Grünen schafften den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde nicht. Seit 1981 war der gebürtige Celler Mitglied im Landesvorstand der Partei – es war aber nicht ausgemacht, dass er beim nächsten Wahltermin noch einmal antreten würde. Doch dann musste alles ganz schnell gehen.

Neu: das Rotationsprinzip
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