Ein Lampencheck

Wie sieht die Zukunft der Beleuchtung aus?

Nicole Wilkens, Goethe-Gymnasium Freiburg, Klasse 8b

Von Nicole Wilkens, Goethe-Gymnasium Freiburg & Klasse 8b

Fr, 30. März 2012 um 10:57 Uhr

Schülertexte

Energiesparlampen, Leuchtstofflampen, Halogenlampen oder LEDs. Mittlerweile gibt es viele Alternativen zur Glühlampe. Nicole Wilkens erklärt deren Vor- und Nachteile.

Die Beleuchtung in den deutschen Haushalten ist nach der Erfindung der Energiesparlampe wesentlich sparsamer geworden, zum Beispiel kann eine alte 60-Watt-Glühlampe heute durch eine 8-Watt-Energiesparlampe ersetzt werden.

Diese Energiesparlampen sind ein Fortschritt, aber noch lange nicht das Ende der Entwicklung. Die Produktion der herkömmlichen Glühlampen wurde schrittweise eingestellt und hält bis heute an. Ab 2013 werden keine Glühlampen mehr hergestellt, weil sie zu viel Energie verbrauchen, d.h. die meiste Energie wird bei Glühlampen in Wärme und nicht in Licht umgewandelt. Leuchtstofflampen sind eine von vielen Alternativen zur Glühlampe. Sie werden meist in Büros eingesetzt, um das Licht im Raum besser verteilen zu können, und haben eine hohe Lebensdauer.

Aber es gibt auch Nachteile, denn diese Lampenart enthält Quecksilber und kann somit nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden, sondern muss extra entsorgt werden (zum Beispiel auf dem Recyclinghof). Mittlerweile am häufigsten verwendet werden die Energiesparlampen, die deutlich weniger Energie (bis zu 80 Prozent) verbrauchen. Allerdings enthalten sie, so wie die Leuchtstofflampen, das hochgiftige, flüssige Schwermetall Quecksilber. Und sie sind auch in der Anschaffung teurer, dafür ist ihre Lebensdauer bis zu 25 Mal länger.
Auch beliebt sind die Halogenlampen, die mehr Licht bei geringerer Leistung produzieren. Ein großer Vorteil ist, dass sie kein Quecksilber enthalten und man kann sie über den normalen Hausmüll entsorgen. Halogenlampen erzeugen sofort die volle Helligkeit.
Die Zukunft gehört der LED-Lampe (Leuchtdiode). In der letzten Zeit werden LED-Lampen immer beliebter, weil ihre Einsatzmöglichkeiten einfach unbegrenzt sind, man kann sie innen und außen, mit verschiedenen Farben und Formen einsetzten. Sie sind auch quecksilberfrei und können somit auch im Hausmüll entsorgt werden. Sie können eine Lebensdauer von bis zu 25 000 Stunden erreichen. Sie sind recyclebar, aber in der Anschaffung teuer. Sie produzieren am wenigsten Wärme.

Was die Zukunft für uns bereit hält ist noch offen, aber sie wird auf jeden Fall hell erleuchtet sein.