Kommunen sollen ihre Förster behalten

Dirk Sattelberger

Von Dirk Sattelberger

Do, 19. Juli 2018

Schönau

BZ-Plus Ein neuer Zweckverband soll die Zusammenarbeit von Rathäusern und Forstverwaltung absichern / Gegen europaweite Ausschreibung.

SCHÖNAU/TODTNAU. Es wird zu strukturellen Änderungen bei der Forstverwaltung kommen. Davon geht Forstdirektor Thomas Unke aus. Daran ändert seiner Meinung auch der kürzlich errungene juristische Sieg gegen das Bundeskartellamt nicht, sagte er bei einer Waldbegehung im Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau.

Der Bundesgerichtshof habe im Juni lediglich einen Verfahrensfehler in dem Rechtsstreit mit dem Kartellamt entdeckt. Doch dieser Sieg nütze wenig: "Das Bundeskartellamt kann jederzeit ein neues Verfahren einleiten", sagte Unke vor Vertretern der Gemeinden im GVV, vor Forstarbeitern und Journalisten.

Im Kern geht es in dem juristischen Streit darum, ob die staatliche Forstverwaltung ihr Monopol in Baden-Württemberg behalten darf. Falls nein, hätte das gravierende Auswirkungen für Kommunen, die gerade im Oberen ...

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