Afrika

Äthiopien verpachtet Agrarflächen an ausländische Investoren

Johannes Dieterich

Von Johannes Dieterich

Do, 26. Juni 2014

Wirtschaft

Notwendiger Preis der Entwicklung? Äthiopien verpachtet große Teile seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche an ausländische Investoren – Zwangsumsiedlungen inklusive

Für die einen ist es eine überzeugende Antwort auf die Ernährungskrise der Welt und ein hervorragendes Beispiel, wie sich die Staaten der südlichen Globushälfte gegenseitig helfen können. Dagegen stellt es für die anderen eine neue, verheerende Form des Kolonialismus dar: Ein Rezept für die endgültige Entmachtung afrikanischer Kleinbauern, den bisherigen Ernährern des Kontinents.

Wenn sich bis zum morgigen Freitag 55 Präsidenten zum Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in der äquatorialguineischen Hauptstadt Malabo treffen, um über ihr diesjähriges Leitthema "Landwirtschaft und Ernährungssicherheit" zu beraten, wird ihnen der äthiopische Regierungschef Hailemariam Desalegn das Modell des ostafrikanischen Staates zur Landverpachtung als leuchtendes Exempel präsentieren. Und alles spricht dafür, dass seine Kollegen ihm anhaltenden Beifall spenden werden. Ob ...

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