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Energie

Aus für Pumpspeicherwerk Atdorf: Millionengrab im Hotzenwald

Neun Jahre nach dem Start wird die Idee eines großen Stromspeichers im Hotzenwald beerdigt. Das Schluchseewerk legt die Pläne zu den Akten, weil unklar ist, ob sich das Milliarden-Projekt je amortisieren würde.

  • Ansicht des Hornbergbeckens I der Schluchseewerk AG in Herrischried. In unmittelbarer Nähe des bestehenden Werks sollte das neue Pumpspeicherwerk Atdorf gebaut werden. Foto: dpa

Zum zweiten Mal muss das Schluchseewerk Pläne für den Bau eines neuen Pumpspeicherkraftwerks im Hotzenwald begraben. In den 1970er-Jahren wollte man einen Stromspeicher auf den Höhen bauen, um nachts mit billigem Atomstrom Wasser hochzupumpen und dieses zu Zeiten, wenn Strom teuer ist, gewinnbringend wieder abzulassen. Die Euphorie ums Atom schwand aber und mit ihr der Sinn eines Pumpspeicherkraftwerks zusätzlich zu den vorhandenen Anlagen des Schluchseewerks. Das Projekt wurde still und leise zu den Akten gelegt.

Diesmal, beim aktuellen Projekt, gibt es einen klaren Schlusspunkt. Ziemlich genau neun ...

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