Berlin

Die Zwangsverrentung für Arbeitslose bleibt

Günther M. Wiedemann

Von Günther M. Wiedemann

Di, 27. September 2016 um 00:01 Uhr

Wirtschaft

Ulrich T. ist Rentner. Keineswegs freiwillig. Das Jobcenter hat ihn gezwungen, in den Ruhestand zu gehen. Vorzeitig mit 63. Das ärgert ihn. Weil es ihn Geld kostet, Monat für Monat bis zu seinem Tod.

Daran ändern auch kleine Korrekturen der Bundesarbeitsministerin nichts Grundlegendes. Ulrich T. muss Abschläge bei seiner Zwangsrente hinnehmen; denn er ist ja vorzeitig gegangen (worden); zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Die gesetzliche Regel-Altersgrenze liegt für ihn, Jahrgang 1953, bei 65 Jahren sieben Monaten. Erst mit diesem Alter gibt es die Rente ohne Kürzungen. So aber muss Ulrich T. akzeptieren, dass seine monatliche Rente um 9,3 Prozent geringer ausfällt. Das sind in diesem Jahr bei einem Standardrentner, der 45 Jahre lang den Durchschnittslohn verdient hat, monatlich 113, 42 Euro.

Das hat Mathias Birkwald ausgerechnet, der über ...

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