Handelsriese

Edeka-Südwest im Spannungsfeld von Tarif und Umwelt

Jörg Buteweg

Von Jörg Buteweg

Fr, 21. Dezember 2012 um 19:53 Uhr

Wirtschaft

Die Gewerkschaft Verdi nimmt den Einzelhändler Edeka aufs Korn. Verdi wirft Edeka vor, die Mitarbeiter unter Tarif zu bezahlen. Bei Umweltschützern dagegen kann Deutschlands größter Einzelhändler mit regionalen Produkten punkten.

Wer in der Stadt einkaufen will, muss schon einige Mühe darauf verwenden, nicht in einem der gelb-blauen Edeka-Märkte zu landen. Die Genossenschaft ist die Nummer 1 im deutschen Lebensmittelhandel. 1500 Geschäfte gehören allein zur Offenburger Edeka-Südwest, einer der sieben Regionalgesellschaften der Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler – abgekürzt Edeka.

Edeka-Südwest versorgt die Bundesländer Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und Südhessen. Zum Vergleich: Aldi Süd, Deutschlands führender Discounter, hat geschätzt 1800 Filialen in einem sehr viel größeren Gebiet. Bei Aldi gibt es 1200 Artikel zu kaufen, in einem Edeka-Center sind es rund 30.000, in einem Edeka-Supermarkt 18.000, in den Marktkauf-Warenhäusern sind es gar 50.000.

Wenn trotzdem wenig über ...

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