Gegen überflüssige Verpackungen

Erich Reimann /bas

Von Erich Reimann (dpa)/bas

Fr, 31. August 2018

Wirtschaft

Große Einzelhandelsketten verringern den Plastikeinsatz – vor allem bei den Eigenmarken / Markenhersteller hinken hinterher.

DÜSSELDORF. Die Deutschen sind Europameister im Produzieren von Verpackungsmüll. Doch das soll sich nach dem Willen der großen deutschen Einzelhandelsketten ändern. Aldi kündigte in dieser Woche eine "Offensive gegen Verpackungsabfall" an. Auch Lidl, Edeka und Rewe sind längst dabei, den Plastikeinsatz zu reduzieren und Verpackungen weniger umweltschädlich zu gestalten.

Das ist auch nötig. Zahlen des Umweltbundesamts zufolge produzierten die Bundesbürger 2016 pro Kopf rund 220,5 Kilo Verpackungsmüll – ein Höchstwert in Europa. Die wachsende Abfallflut stößt bei deutschen Verbrauchern aber zunehmend auf Widerwillen. Bei einer Umfrage der Unternehmensberatung PWC sprachen sich rund 95 Prozent der Teilnehmer dafür aus, die Materialmenge bei Verpackungen auf ein Minimum zu reduzieren. Mehr als 80 Prozent fanden außerdem, dass bei Obst und Gemüse eine Verpackung überflüssig sei.

Bei den großen Handelshäusern finden solche Klagen ...

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