Investoren

Gutes tun und gleichzeitig Geld verdienen - mit Social Impact Investing

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Do, 20. Juli 2017

Wirtschaft

Mit sogenanntem Social Impact Investing wollen Anleger Gutes tun und gleichzeitig Geld verdienen. Es geht auch um eine soziale Rendite. Aber das Marktsegment ist klein.

FRANKFURT. Am ehesten kann man es mit wirkungsorientiertem Investieren übersetzen – beim Social Impact Investing fließt privates Geld in Unternehmen, die gesellschaftliche Probleme angehen oder sich Umweltfragen annehmen. Maßgabe ist, dass die unterstützten Firmen tatsächlich Geld verdienen. Auch Investoren mit einem großen Herzen wollen Rendite sehen.

Edda Schröder ist eine Pionierin. 2011 hat sie mit ihrer eigenen Anlagefirma namens Invest in Visions den ersten Mikrofinanzfonds in Deutschland aufgelegt. In diesen können auch Privatanleger mit kleinen Beträgen investieren und damit indirekt Mikrobanken in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa unterstützen. Bislang hat sich das gelohnt – für beide Seiten. Mehr als 400 Millionen Euro hat der Fonds mittlerweile eingesammelt, fast 70 Kleinstbanken in 25 Ländern werden unterstützt. Die Anleger konnten sich über eine Rendite von im Schnitt gut 2,3 Prozent pro Jahr freuen.

In diesem Frühjahr hat die 52-jährige ehemalige Fondsmanagerin einer großen britischen Gesellschaft den nächsten Schritt getan und den ersten Social Impact Fonds aufgelegt, vorerst nur für einen Großanleger. ...

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