Kein Klimaschutz in Sicht

Christian Mihatsch

Von Christian Mihatsch

Fr, 13. April 2018

Wirtschaft

Die Verhandlungen über eine CO2-Reduktion in der Seeschifffahrt stehen vor dem Scheitern.

CHIANG MAI. Fast alle Länder der Welt und auch der Luftverkehr haben sich mittlerweile Klimaziele gesetzt. Die Schifffahrt nicht. Zwar bekam vor 21 Jahren die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) den Auftrag, eine Klimastrategie zu entwickeln. Eine Einigung gibt es jedoch bislang nicht. Diese Woche laufen in London die entscheidenden Verhandlungen – und drohen zu scheitern.

Die Verhandlungen am Sitz der IMO in London drohen zu platzen, wie David Paul warnt. "Es gibt eine reale Gefahr, dass die IMO daran scheitert, diese Woche einen Klimadeal zu machen", sagt der Umweltminister der Marshall-Inseln. Genau das wollte IMO-Chef Kitack Lim eigentlich vermeiden. Die Klimastrategie erneut zu verschieben, sei "keine Option", sagte Lim zu Beginn der Verhandlungen. Die Seeschifffahrt ist derzeit für 2,6 Prozent des CO2-Emissionen weltweit verantwortlich – sogar noch etwas mehr als Deutschlands Anteil. Und die Schiffsemissionen könnten nach Angaben der IMO bis zum Jahr ...

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