BZ-Serie (1)

Millionen von Minijobbern werden Rechte unterlassen

Rolf Winkel

Von Rolf Winkel

Sa, 07. September 2013 um 17:13 Uhr

Wirtschaft

Eine Studie besagt, dass Arbeitgeber ihren Minijobbern Rechte nicht gewähren. Bei Krankheit müssten diese trotzdem bezahlt werden. Auch könnten sie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bekommen.

Millionen von Minijobbern werden ihnen zustehende Rechte von ihren Arbeitgebern nicht gewährt. Zu diesem Ergebnis kam jüngst eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Danach haben zwei Drittel der Minijobber noch nie den ihnen gesetzlich zustehenden bezahlten Urlaub genommen. Dieser Ratgeber ist der erste Teil der BZ-Serie über die Rechte von Minijobbern. Er soll ihnen helfen, ihre Rechte zu kennen und durchzusetzen.

ARBEITSRECHT
Was den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eines Betriebes unterschiedslos zusteht, steht auch Minijobbern zu. Das bedeutet: Wenn alle sozialversicherten Mitarbeiter eines Betriebes Anspruch auf eine bestimmte Leistung des Arbeitgebers haben, dürfen Minijobber nicht ausgeschlossen werden. Das entschied das Bundesarbeitsgericht bereits 1990 in Bezug auf die betriebliche Altersversorgung. Das Gericht befand: Soweit eine betriebliche Altersversorgung besteht, sind auch die geringfügig Beschäftigten einzubeziehen. Ein ...

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