Berlin/Wiesbaden

Politik kann Sportwettenchaos nicht regulieren

dpa

Von dpa

Mo, 27. Juli 2015 um 07:53 Uhr

Wirtschaft

Mitte 2012 trat der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Seitdem sollten 20 Lizenzen für Sportwetten vergeben werden. Doch die Politik hat sich völlig verheddert – mit paradoxen Folgen.

3001,00 lautet dieser Tage eine Wettquote für Bayern München – wenn der deutsche Fußball-Serienmeister nächste Saison als Bundesliga-Letzter absteigt. Und 251 Euro je Euro Wetteinsatz würde bekommen, wer den hessischen Aufsteiger SV Darmstadt 98 am Ende auf einem der vier deutschen Champions-League-Plätze sieht. Jedenfalls nach Quoten eines Sportwettenanbieters, der in Deutschland mit einer Online-Glücksspiellizenz aus Gibraltar unterwegs ist.

Allerdings: Nach dem geltenden Glücksspielstaatsvertrag der Länder darf gegenwärtig eigentlich überhaupt kein Sportwettenanbieter – ob mit Lizenz aus Gibraltar, Malta oder Schleswig-Holstein – in ganz Deutschland um Einsätze werben. Zwar sollten schon längst 20 Unternehmen Sportwetten ...

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