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Rente mit 63: Wer richtig handelt, kann viel gewinnen

Rolf Winkel

Von Rolf Winkel

Mi, 22. Januar 2014 um 14:02 Uhr

Wirtschaft

Die Rente mit 63 kommt: Wer mit 18 angefangen hat zu arbeiten, könnte schon ab Juli Altersrente erhalten – mit 63, abschlagsfrei. Für manche lohnt es sich deshalb, den Renteneinstieg aufzuschieben.

RENTE MIT 63: DIE AKTUELLE RECHTSLAGE

Reguläre Altersrente
Das Eintrittsalter für die reguläre Altersrente, die ab dem Regelrentenalter bezogen wird, steigt seit 2012 Jahr für Jahr. Für die Jahrgänge 1947 bis 1963 wird diese Grenze stufenweise angehoben. Wurden Sie 1964 oder später geboren, liegt sie bei 67. 2014 erreicht der Jahrgang 1949 das reguläre Rentenalter – und zwar mit 65 Jahren und drei Monaten. Für den Jahrgang 1958 wird das reguläre Rentenalter bei 66 Jahren liegen, von da ab steigt das Eintrittsalter pro Jahrgang um zwei Monate. Fast alle Rentenversicherten haben Anspruch auf die Regelaltersrente. Lediglich fünf Jahre Versicherungszeit müssen sie vorweisen. Dazu gehören auch Kindererziehungszeiten und Zeiten mit freiwilligen Beiträgen.

Es kommen weiterhin drei vorzeitige Altersruhegelder infrage:

Altersrente für besonders langjährig Versicherte
Als Bonbon für besonders treue Kunden der Rentenversicherung gibt es für Versicherte ab 65 Jahren die Altersrente für "besonders langjährig Versicherte". Hier fallen keine Rentenabschläge an. Die Hürden sind aber hoch. Nur wer auf 45 Versicherungsjahre kommt, kann mit 65 in Rente gehen. Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen hier nicht mit, auch dann nicht, wenn Pflichtbeiträge gezahlt wurden. Die Zeiträume, in denen Pflichtbeiträge wegen Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger geflossen sind, zählen mit, wie die Zeit des Krankengeldbezugs sowie des Wehr- oder ...

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