Schlecker am Pranger

Britta Kuck und unseren Agenturen

Von Britta Kuck & unseren Agenturen

Di, 12. Januar 2010

Wirtschaft

Gewerkschafter und Politiker werfen der Drogeriekette vor, die Leiharbeit zu missbrauchen, um die Löhne zu drücken

BERLIN/EHINGEN. Politiker und Gewerkschafter sind empört über Schlecker. Die Drogeriekette aus dem schwäbischen Ehingen soll zahlreiche Mitarbeiter in die Leiharbeit drängen – um sie dann zu niedrigeren Löhnen in größeren Filialen weiterzubeschäftigen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen will den Fall prüfen, Vertreter der FDP kündigten eine Gesetzesänderung an. Schlecker weist die Vorwürfe zurück, kündigte aber Konsequenzen an.

Im vergangenen Jahr hat Schlecker etwa 1000 kleinere AS-Filialen in Deutschland geschlossen und etwa 300 neue XL-Märkte eröffnet. Die Schlecker-Mitarbeiter würden zwar gerne in den neuen großen Märkten arbeiten, allerdings bekommen sie dort laut der Gewerkschaft Verdi nur rund die Hälfte ihres ursprünglichen Einkommens.

Der im Einzelhandel geltende untere Tariflohn betrage 12,70 Euro. XL-Markt-Beschäftigte dagegen erhalten lediglich 6,78 Euro in der Stunde, wie Achim Neumann von Verdi ...

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