Möbel-Gigant

Schwedisch ist bei Ikea nur der Anstrich

Hannes Gamillscheg

Von Hannes Gamillscheg

Fr, 28. Januar 2011

Wirtschaft

Überraschende Interna aus der Ikea-Welt: Gründer Ingvar Kamprad hat die Macht beim Möbelkonzern nie abgegeben - er lenkt ihn über eine Stiftung in Vaduz. Das Warensortiment stammt aus der Billigproduktion in Fernost.

KOPENHAGEN. Als schwedischster aller schwedischen Konzerne gibt sich Ikea gerne. Das geht von den blau-gelb gestrichenen Möbelhäusern bis zum Akzent in der Fernsehwerbung, vom Sofa namens Ektorp bis zu den Köttbullar in der Kantine – und mit dem Urschweden Ingvar Kamprad als Gründer und Aushängeschild: knorrig und erdverbunden, störrisch und bauernschlau, sparsam bis geizig, wenn er in Bus oder Uraltauto bei seinen Läden vorfährt und sich vergewissert, dass keine Lampe zu viel brennt. Dieses sorgfältig gehegte Image gilt als ein Grund für Ikeas weltweiten Siegeszug. Mit 127 000 Angestellten ist der Konzern inzwischen in 38 Ländern vertreten, und der Ikea-Katalog ist mit einer jährlichen Auflage von fast ...

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