Deutschland

Schlachtindustrie beutet weiterhin Osteuropäer aus

Wolfgang Mulke

Von Wolfgang Mulke

Sa, 22. April 2017 um 16:03 Uhr

Wirtschaft

Die deutsche Schlachtindustrie nutzt weiterhin osteuropäische Arbeiter aus. Der Mindestlohn steht für viele Rumänen oder Bulgaren nur auf dem Papier. Wer sich wehrt, fliegt schnell raus.

Ein Aufrührer ist Josef Holtvogt nicht. Doch wenn der Geschäftsführer der CDU im Landesverband Oldenburg in der Kirche redet, hört es sich schon mal so an. "Der Mensch ist in einigen Branchen zum reinen Kostenfaktor, zur Ware geworden", schimpft er über die Zustände in Schlachtbetrieben in seiner Region. Menschen würden "entrechtet, ausgebeutet, betrogen und auch gedemütigt".

Zwar gibt es seit 2014 einen Branchen-Mindestlohn in der Fleischindustrie. Derzeit liegt diese Untergrenze bei 8,75 Euro. Den bezahlen die Schlachtbetriebe auch an ihre Subunternehmen.

Ausbeutung, Betrug und Demütigung
Nur bei den Arbeitern kommt davon häufig nicht ...

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