Gurlitt-Schau in Bern

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 18. Juni 2018

BZCard Leserfahrten

Zusatztermin zur vielbeachteten Gurlitt-Ausstellung.

Unglaubliche 1280 Gemälde wurden während der Hausdurchsuchung in den Anwesen des Münchener Kunstsammlers Cornelius Gurlitt im Frühjahr 2012 beschlagnahmt, darunter Werke von Picasso, Matisse, Chagall und bislang unbekannte Meisterwerke. Im zweiten Teil der vielbeachteten Sonderausstellung "Bestandsaufnahme Gurlitt" zeigt das Kunstmuseum Bern ausgewählte Werke aus dem Kunstfund Gurlitt, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden und deren Herkunft bis heute nicht abschließend geklärt werden konnte.

Lassen Sie sich an einem Zusatztermin am 8. Juli 2018 (Sonntag), wenige Tage vor Ausstellungsende, durch die Ausstellung führen, die sich an einer Zeitleiste mit historischen Ereignissen orientiert. Das besondere Augenmerk der Schau liegt auf der wachsenden Entrechtung und Diskriminierung der größtenteils jüdischen Künstler, Sammler und Kunsthändler. Deren Schicksale werden in einer Reihe von biografisch angelegten Fallbeispielen visualisiert und durch hochkarätige Meisterwerke begleitet. Viel Freizeit in der Ausstellung und ein geführter Rundgang durch die zum Unesco-Welterbe zählende Berner Altstadt runden Ihren Besuch ab.

Mit BZ-Card zahlen Sie 99,90 Euro pro Person (regulär: 109,90 Euro), inklusive Eintritt und Führung im Kunstmuseum, Stadtführung in Bern, BZ-Begleitung und Fahrt im Komfortbus ab/bis Freiburg, Neuenburg und Weil am Rhein.
» Buchung und Beratung: siehe Kontakt